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Das Leben eines Weltbürgers

Preis der Leipziger Buchmesse

Donna Leon: Ewige Jugend

Interview mit Donna Leon zum 25. Fall
von Commissario Brunetti

Frage: 25 Jahre mit Brunetti: Das ist ja beinahe so etwas wie eine Silberhochzeit?

Donna Leon: Brunetti und ich sind nun schon 25 Jahre zusammen, etwa dreimal so lang wie ein durchschnittliches amerikanisches Ehepaar. Vielleicht hat das damit zu tun, dass Brunetti Italiener ist, denn in Italien bleiben Paare ? zumindest in unserer Altersklasse ? tendenziell länger zusammen als anderswo. Zum Glück habe ich mir vor einem Vierteljahrhundert einen intelligenten, anständigen Mann ausgesucht. Als wir uns kennenlernten, faszinierte mich, dass wir dieselben Bücher mochten. Und während wir dann Seite an Seite durchs Leben gingen, erfuhr ich immer mehr über ihn und lernte seinen Humor schätzen sowie seinen Sinn für Gerechtigkeit. Er ist geduldig und friedfertig; selten musste ich erleben, dass er die Stimme hob. Er nimmt sich Zeit für seine Kinder und ist aufrichtig an ihnen und ihrer Erziehung interessiert. Seine Intelligenz und seine Moral beeindrucken mich nach wie vor, und ich freue mich darauf, noch manches Jahr mit ihm zu verbringen.

Frage: In Ihrem neuesten Buch Ewige Jugend rollt Brunetti einen Fall wieder auf, der einst als Unfall zu den Akten gelegt wurde. Brunetti geht in die Vergangenheit zurück. Kein Fall aus der Zeitung?

Donna Leon: Diesmal hat mich Ross Macdonald inspiriert, einer meiner Lieblingsautoren, der bei Diogenes wiederaufgelegt wird. Für die Neuübersetzungen habe ich jeweils ein Nachwort verfasst und dazu die Bücher nach langer Zeit wiedergelesen. Bei ihm pflegt sich die Vergangenheit in der Gegenwart zu rächen und führt noch eine Generation später zu Toten. Das wollte ich auch einmal probieren.

Frage: Durch ihren Sturz in einen venezianischen Kanal vor 15 Jahren ist Manuela Lando-Continui, die Heldin des Buches, zu „ewiger Jugend” verdammt.

Donna Leon: In meiner Rohfassung gab es einen Toten, und dieser Tod wurde 15 Jahre später erneut untersucht. Ich hatte schon hundert Seiten geschrieben, doch ständig hörte ich eine Stimme, die mir sagte, da stimmt etwas nicht, du bist auf dem Holzweg. Bis ich begriff: Es ist immer bedauerlich, wenn jemand stirbt, doch nach so langer Zeit leben wir unser Leben weiter und lassen die Toten ruhen.
Ist jedoch jemand auf eine Weise verletzt, die für seine gesamte Umgebung eine lebenslängliche Heimsuchung bedeutet, dann ist das etwas ganz anderes. Also fing ich noch einmal von vorne an und erweckte die Tote wieder zum Leben. Mit ihrem heutigen Schicksal erregt Manuela, wie ich hoffe, unser Mitleid und unsere Anteilnahme.

Frage: Hat Brunetti sich über die Jahre verändert?

Donna Leon: Ich hoffe, Brunetti ist über die Jahre klüger und toleranter geworden, eher bereit nachzuvollziehen, was andere antreibt, oftmals schlimme Dinge zu tun. Seine Einstellung zum Leben ist ein wenig nachsichtiger geworden. Zugleich hat sich seine Weltsicht angesichts der Zustände verdüstert, weil es immer unwahrscheinlicher erscheint, dass sich irgendetwas tatsächlich zum Guten wenden könnte. Dennoch hält Brunetti an der Überzeugung fest, dass man immerhin versuchen sollte, den Missständen soweit als möglich entgegenzutreten.

Interview: © by Diogenes Verlag AG Zürich

 

 

 

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'Der Flughafen BER wird eröffnet. Ein großer Tag für Berlin und Brandenburg. Genau 7,34 Sekunden lang läuft er wunderbar. Dann allerdings stürzt quasi aus dem Nichts ein wirklich großes Raumschiff auf alle drei Startbahnen. Dies ist der Auftakt zu einer Geschichte, die alles, was wir über außerirdisches Leben zu wissen meinten, über den Haufen wirft. Es treten auf: hochentwickelte Zivilisationen, denen lange Weltraumflüge längst viel zu mühsam sind und die andere Welten einfach online erobern; hyperintelligentes, sprechendes Plastik; Chamäleonsoldaten, die automatisch die Form annehmen, die ihnen gerade den größten Vorteil verschafft - und Goiko Schulz, 36 Jahre alt und eigentlich nur für seine Mutter etwas Besonderes. Gemeinsam mit einer schlechtgelaunten Fahrradkurierin und einem alten russischen Zeitreiseforscher wird er zur letzten Hoffnung der Menschheit. Ziel der kleinen Gruppe ist der interplanetare Verbrauchergerichtshof. Doch äußerst mächtige Feinde tun alles, damit sie diesen niemals erreichen ...

Horst Evers schaut in die Zukunft, um sich von Außerirdischen die Erde erklären zu lassen. Was er erfährt, ist erstaunlich und sehr, sehr lustig. Manchmal benötigt man nur ein wenig Abstand, um alles zu verstehen. Schon 20 oder 30 Millionen Lichtjahre können da enorm viel ausmachen.Wer sind hier die Aliens? Mit ein paar Lichtjahren Abstand sieht unser Leben ganz schön merkwürdig aus.' (Rowohlt, Berlin)

 

 
 

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